Grüße zu Pessach

Nachricht 31. März 2021
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Gedeckter Tisch mit Mazza, dem ungesäuerten Brot, bei der Feier des Pessachfestes einer jüdischen Gemeinde. Bild: Ralf Maro (epd-Bild)

Hannover. In seinem Gruß an die jüdischen Gemeinden in Niedersachsen zu Pessach, das Jüd*innen in diesen Tagen feiern, hat Landesbischof Ralf Meister an das aktuelle Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" erinnert: "Ich bin dankbar, dass es zahlreiche Möglichkeiten bietet, die vielfältigen Facetten jüdischen Lebens in der Geschichte und Gegenwart zu erkunden. Mögen die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte in diesem Jahr das Wissen und die Wertschätzung jüdischer Kultur und Religion vertiefen."

Die Befreiung von Sklaverei und Tod sei etwas, dass Pessach und Ostern gemeinsam hätten: „Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod."

Weiter schreibt Meister: "Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja! Diese gilt es zu erinnern und zu leben – für Juden und Christen jeweils auf ihre eigene Weise. Auch wenn viele Gottesdienste und Veranstaltungen nach wie vor nicht - oder nur in erheblich reduzierter Form - stattfinden können: Es gilt, aufzubrechen. Das Sklavenhaus zu verlassen. Nicht zurück ins Alte, sondern hinaus in das neue Leben bei Gott."

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