Appell für ökumenischen Religionsunterricht an Schulen

Nachricht 11. Februar 2018
Schule_Tafel
Symbolfoto. Bild: imageBROKER/Judith Thomandl

Hannover. Die evangelische Kirche fordert mehr ökumenischen Religionsunterricht an Schulen. Die christlichen Kirchen sollten sich "überall zu offiziell geregelten Formen der Zusammenarbeit verpflichten", erklärte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, in einem am Donnerstag in Hannover vorgestellten Grundlagentext zur kirchlichen Pädagogik. Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen sollten gestärkt, der "Umgang mit bleibenden Unterschieden eingeübt werden", betonte der Theologe.

"Noch ist der Ausbau des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in der Praxis weitgehend unzureichend - mit allen Konsequenzen für die Akzeptanz des christlichen Religionsunterrichts", fügte Bedford-Strohm hinzu, der auch bayerischer Landesbischof ist. Religiöse Bildung sei von großer Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen, hieß es: "Die öffentliche Schule, insbesondere der Religionsunterricht, ist ein zentraler Ort für religiöses Lernen und religiöse Orientierung."

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Weitere Informationen

"Konfessionell-kooperativ erteilter Religionsunterricht. Grundlagen, Standards und Zielsetzungen" erscheint als "EKD-Texte 128". Er hat 20 Seiten und kann zum Stückpreis von 0,70 € über das Kirchenamt der EKD bezogen werden

Telefon (0511) 2796-460 oder E-Mail: versand@ekd.de.

Zum Download der "EKD-Texte 128"