Klimawandel sollte wieder Thema werden

Nachricht 04. Dezember 2014
Veranstaltung Klimaschutz
Reinhard Benhöfer (rechts) und sein Umwelt- und Klimaschutz-Team organisierten das gut besuchte Tagesseminar zu Klimaschutz, Energiewende, Energieeinsparung, Klimawandel. Foto: Nicole Schwarzer.

Klimaschutz, Energiewende, Energieeinsparung, Klimawandel – darum geht es aktuell in vielen Diskussionen. Dass auch die Landeskirche Hannovers dringend Klimaschutz betreiben muss, hatte die Landessynode bereits 2007 in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht: Wer wider besseres Wissen und trotz Verhaltensalternativen weiter macht wie bisher, macht sich schuldig. Und die Synode hatte das Ziel gesetzt, dass innerhalb von 10 Jahren 25 Prozent CO2 eingespart werden soll.

Bei einer Tagung am 22. November im Stadtjugenddienst in Hannover wünschten sich nun die Teilnehmenden, dass sich die Landessynode möglichst bald wieder mit dem Klimawandel auseinandersetzt. Dahinter steht die Hoffnung, dass die Bemühungen für mehr Klimaschutz an der Basis durch Leitlinien und Empfehlungen der Landessynode unterstützt und befördert werden könnten.

„Klimaschutz an der Basis“ – dafür stehen u. a. die mehr als 50 Kirchengemeinden der Landeskirche Hannovers, die am Umweltmanagement „Der Grüne Hahn“ teilnehmen. Unterstützt werden sie durch das Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz im Haus kirchlicher Dienste, das mittlerweile sieben Personen umfasst: Mit den drei neuen Klimaschutzmanagern bzw. Klimaschutzmanagerinnen erhalten Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen nun zusätzlich Unterstützung, Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz in Gebäuden, nachhaltige Beschaffung, klimafreundliche Mobilität und Landnutzung umzusetzen. Fortgesetzt werden die bereits bestehenden Angebote des Arbeitsfeldes in den Bereichen Umweltmanagement und Förderung der Biodiversität.

An der Veranstaltung Energie sparen – Betriebskosten senken – Umwelt schützen; Umsetzung des Klimaschutzkonzepts und Jahrestreffen „Der Grüne Hahn“ in Hannover nahmen fast 60 Personen teil – nicht nur Vertreter von Kirchengemeinden, Umweltmanagementbeauftragte oder Umweltteams, sondern auch Mitarbeitende aus Kirchenämtern und Mitglieder von Kirchenkreistagen.