Experten aus vier Kontinenten diskutieren Auswirkungen der Reformation

Nachricht 28. März 2016
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Logo der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg

Hermannsburg/Kr. Celle (epd). Mehr als 40 Expertinnen und Experten aus vier Kontinenten diskutieren bei einer Tagung im Juni im niedersächsischen Hermannsburg über die weltweiten Folgen der Reformation durch Martin Luther (1483-1546). Die Teilnehmer wollen nach der gesellschaftlichen und politischen Verantwortung der Kirchen für den Zusammenhalt in der Welt fragen, wie ein Kirchensprecher mitteilte. Dabei falle der Blick in die Länder Äthiopien, Brasilien, China und Deutschland sowie nach Indien, Indonesien, Nigeria, Russland, Südafrika und die USA.

Vom 22. bis zum 25. Juni werden dazu unter anderem die niedersächsischen evangelischen Bischöfe Ralf Meister und Karl-Hinrich Manzke, Vertreter des Bundesentwicklungsministeriums, des Lutherischen Weltbundes und des Deutschen Institutes für Entwicklungspolitik erwartet. Organisiert wird die Veranstaltung von der "Fachhochschule für Interkulturelle Theologie", in deren Räume sie auch stattfindet.

Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Auftakt am 22. Juni um 19 Uhr sprechen unter anderem der hannoversche Landesbischof Meister und Julia Leiniger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik zum Thema "Reformation und Weltverantwortung". Auch der Abschluss am 25. Juni ab 19 Uhr ist öffentlich. Unter anderem fassen dann der schaumburg-lippische Landesbischof Manzke und Kenneth Mtata vom Lutherischen Weltbund Ergebnisse zusammen.

Die Tagung knüpft an das laufende Themenjahr "Reformation und die Eine Welt" an, mit dem die evangelische Kirche auf das Reformationsjubiläum im kommenden Jahr vorbereitet. Die "Fachhochschule für Interkulturelle Theologie" des Evangelisch-lutherischen Missionswerkes in Niedersachsen bildet in verschiedenen Studiengängen Menschen aus vielen Ländern gemeinsam aus.

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