Theologe Christian Stäblein wird neuer evangelischer Propst in Berlin

Nachricht 13. November 2014

Berlin (epd). Der hannoversche Theologe Christian Stäblein wird neuer Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Das Kirchenparlament wählte den 47-jährigen promovierten Studiendirektor des Predigerseminars im Kloster Loccum am Freitag zum Nachfolger von Friederike von Kirchbach, deren zehnjährige Amtszeit als Stellvertreterin des Bischofs im Juni 2015 endet.

Von den 115 anwesenden Synodalen stimmten 60 für Stäblein, erforderlich waren mindestens 58 Stimmen. Friederike von Kirchbach bekam bei der Wahl 37 Stimmen, die hannoversche Kirchenrätin Mareile Lasogga bekam 16 Stimmen.

Zuvor hatten die Synodalen bereits den niedersächsischen Diakonievorstand Jörg Antoine zum neuen Präsidenten des Konsistoriums gewählt. Der 46-jährige promovierte Jurist übernimmt das Amt von Ulrich Seelemann, dessen zehnjährige Amtszeit als Chefjurist der Kirchenverwaltung im Februar endet. Von den dabei anwesenden 116 Synodalen stimmten 89 für Antoine, erforderlich waren hier mindestens 59 Stimmen. Der zweite Kandidat, der ebenfalls 46-jährige promovierte Berliner Kirchenjurist Martin Richter, bekam 20 Stimmen.

Die Landeskirche hat rund eine Million Mitglieder in 28 Kirchenkreisen mit insgesamt rund 1.300 Gemeinden in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen.

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