Gemälde von Hermann Buß in Loccum ausgestellt

Nachricht 17. Oktober 2013
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Zwischen Einsamkeit und Zuversicht - Der ostfriesische Künstler Hermann Buß malt an seinem «Lebenswerk» für das Kloster Loccum. Foto: epd, Michaela Kruse

Loccum/Kr. Nienburg (epd). Zwei evangelische Einrichtungen in Loccum bei Nienburg zeigen von diesem Sonnabend an in einer gemeinsamen Ausstellung Werke des ostfriesischen Künstlers Hermann Buß. Der Künstler hatte im vergangenen Jahr die historische Johanneskapelle im Kloster Loccum ausgemalt, das in diesem Jahr sein 850-jähriges Bestehen feiert. Jetzt sind bis zum 10. Januar unter dem Titel "SeeRäume" weitere rund 50 zum Teil großflächige Bilder in der Evangelischen Akademie und im benachbarten Religionspädagogischen Institut zu sehen, wie die Akademie am Donnerstag mitteilte.

Der 1951 geborene Buß hat bereits Bilder für mehrere Kirchen in Niedersachsen gestaltet. Dazu gehören Altarbilder für die Inselkirche auf Langeoog und die klassizistische Kirche in Warzen bei Hannover sowie eine Bilderreihe für den Kanzelkorb der Klosterkirche in Oldenstadt bei Uelzen. Für die Loccumer Kapelle schuf er großformatige Bilder im Stil der Wandmalerei, auf denen er Motive aus dem Kloster Loccum variiert, unter anderem die Ruine der alten Luccaburg oder die historische Klostermauer. Buß lebt in Norden bei Aurich.

Die Ausstellung wird am 19. Oktober um 15 Uhr eröffnet. Dazu ist auch ein Ausstellungskatalog erhältlich.

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