Autorin Zsuzsa Bánk zu Gast im Rundfunk-Literaturgottesdienst

Nachricht 20. September 2014

Einen Literaturgottesdienst aus der Evangelisch-lutherischen Friedenskirche in Arnum konnten Hörerinnen und Hörer des Deutschlandfunks erleben. Zu Gast war die Autorin Zsuzsa Bánk mit ihrem Buch „Die hellen Tage“ im Dialog mit Pastorin Christine Behler.

Nach ihrem Debut-Roman „Der Schwimmer“ legte Zsuzsa Bánk mit „Die hellen Tage" ihren zweiten Roman (2011) vor. Er erzählt von einer Dreiecksfreundschaft. Zwei Mädchen und ein Junge finden einander in dem kleinen Ort Kirchblüt, sie teilen viele „helle Tage“, so die Autorin Zsuzsa Bánk: „Diese Tage kommen immer wieder, auch wenn dazwischen viel Schlimmes geschieht, vieles, das kaum zu ertragen ist. Diese hellen Tage tragen die Figuren und sorgen vielleicht sogar dafür, dass sie nicht untergehen, nicht verschwinden.“
 
Pastorin Christine Behler entdeckte in der Erzählung seelsorgerliche und biblische Bezüge: „Der Roman schlägt einen großen Bogen von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Menschen werden einander zu treuen Gefährten und als starke Charaktere leuchten sie einander den Weg aus.“ In ihrer Predigt erinnerte sie an die Geschichte der Heilung des Gelähmten aus dem Neuen Testament: „Der Gelähmte findet nur Heilung, weil Freunde sich um ihn kümmern und zu Jesus bringen.“ In dem Gottesdienst, der gemeinsam von einem Team der Gemeinde und der Gastautorin vorbereitet wurde, waren auch einige Stimmen zum Thema „Freundschaft“ zu hören.