Krippenberaterinnen sichern Qualität der Kleinkinderbetreuung

Nachricht 18. September 2013

Elf neue Krippenberaterinnen erhielten in einer Feierstunde ihr Zertifikat vom Diakonischen Werk der Landeskirche Hannovers. Sie verstärken als Absolventinnen einer zweijährigen Langzeitfortbildung das Team von insgesamt 30 pädagogischen Fachkräften, die das Fachpersonal in evangelischen Kinderkrippen landesweit schult und berät.

Claudia Koops, Fachberaterin im Referat Kindertageseinrichtungen beim Diakonischen Werk der Landeskirche Hannovers, bedankte sich bei Ausbilderinnen und Teilnehmerinnen der Fortbildung. Angesichts des seit August geltenden Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz sei es ein besonderes Anliegen, in den evangelischen Tageseinrichtungen nicht nur auf den quantitativen Ausbau zu setzen, sondern auch die Qualität zu halten und weiterzuentwickeln: „In Zukunft werden Sie noch mehr gebraucht. Sie sind ein Schatz für die Landeskirche und ihre Kompetenzen im Krippenbereich!“, sagt Koops.

Dr. Christoph Künkel, Direktor des Diakonischen Werkes der Landeskirche forderte in seinem Grußwort, dass mit Blick auf die Qualität der Krippenarbeit deren wirtschaftliche Ausstattung verbessern werden müsste: „Gesellschaft und Wirtschaft profitieren schließlich vom Erfolg der Krippen‟, sagte Künkel.

Die frisch gebackenen Krippenberaterinnen mahnten die Einsetzung einer pädagogischen Drittkraft an: „Zwei Erzieherinnen für 15 Krippenkinder sind zu wenig‟ hieß es in einem offenen Brief. „Die Forderung nach einer Drittkraft ist in unseren Gesprächen zur Neugestaltung des Kindertagesstättengesetzes enthalten‟, versicherte Claudia Koops.