Diakonie verabschiedet Verbandsvorsitzenden Hoppe in den Ruhestand

Nachricht 18. Juli 2014

Hannover/Gifhorn (epd). Der Vorsitzende des Diakonischen Dienstgeberverbandes Niedersachsen, Hans-Peter Hoppe (62), ist am Freitag in den Ruhstand verabschiedet worden. Der evangelische Theologe und Sozialwissenschaftler leitete seit 2008 die Entgeltverhandlungen für 45.000 Diakonie-Beschäftigte im Land. Er war nach langem Streit der diakonischen Arbeitgeber mit der Gewerkschaft ver.di maßgeblich an der Einigung über einen "kirchengemäßen Tarifvertrag" im vergangenen März beteiligt.

Der Vorstandssprecher des Diakonischen Werks evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Christoph Künkel, lobte Hoppes Einsatz für die Einigung im Arbeitsrecht: Er sei ein "Vermittler zwischen den Welten" gewesen. "Ohne Hans-Peter Hoppe stünden wir arbeitsrechtlich nicht da, wo wir heute stehen." Staatssekretär Jörg Röhmann vom niedersächsischen Sozialministerium dankte Hoppe für sein Engagement. 

Hoppe stand als Vorstand an der Spitze der 2011 gegründeten "Dachstiftung Diakonie", einem der größten Altenhilfe-Anbieter in Niedersachsen. Zu der Stiftung gehören das Stephansstift in Hannover und die Diakonischen Heime Kästorf bei Gifhorn mit zusammen rund 2.700 Mitarbeitern.

Bereits seit 2002 war er Leiter der Diakonie in Kästorf. Zuvor arbeitete er als Superintendent des Kirchenkreises Nienburg, Auslandspastor in London, Studieninspektor am Predigerseminar im Kloster Loccum und Gemeindepastor in Hannover.

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