Diakonie in Niedersachsen will Sozialpartnerschaft mit den Gewerkschaften

Nachricht 26. Juni 2014

Hannover (epd). Die Diakonie in Niedersachsen will den angestrebten Weg der Sozialpartnerschaft mit den Gewerkschaften weiter verfolgen. Die Delegierten der konstituierenden Mitgliederversammlung des neuen "Diakonischen Werks evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V." beschlossen in Hannover zudem, einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag Soziales anzustreben, sagte Diakoniesprecher Sven Quittkat am Donnerstag dem epd. Außerdem müssen künftig alle Mitgliedseinrichtungen dem Diakonischen Dienstgeberverband (ddn) beitreten.

Erstmals waren Vertreter aller 570 Mitgliedseinrichtungen der Diakonie in Niedersachsen zu einer Mitgliederversammlung zusammengetreten. Anfang des Jahres hatten die Diakonischen Werke der Landeskirchen Hannovers, Braunschweig und Schaumburg-Lippe sowie der reformierten Kirche gemeinsam das Diakonische Werk in Niedersachsen gegründet. Das Diakonische Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg bleibt weiterhin selbstständig.

Die Delegierten wählten aus ihrem Kreis zehn Vertreter in den Aufsichtsrat, der noch durch berufene Vertreter aus den einzelnen Landeskirchen erweitert wird. Damit ende die Arbeit des Übergangs-Aufsichtsrates unter der Leitung des braunschweigischen Oberkirchenrates Thomas Hofer, sagte Quittkat. Er hatte die Fusion der einzelnen Diakonischen Werke in Niedersachsen begleitet.

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