Spendenaktion zur WM für das Hospiz zwischen Elbe und Weser

Nachricht 17. Juni 2014
(epd/red) Eine Benefiz-Aktion zur WM soll das Hospiz zwischen Elbe und Weser unterstützen: Einzelpersonen, Familien, Freundeskreise oder Tippgemeinschaften sind aufgerufen, für jedes Tor der deutschen Nationalmannschaft zu spenden.
 
Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hatte am 21. März in Bremervörde das erste stationäre Hospiz zwischen Elbe und Weser einweihen. Meister ist Schirmherr der kirchlichen Einrichtung, die zehn Gäste- und ein Angehörigenzimmer bietet. Das Haus habe rund 3,2 Millionen Euro gekostet, sagte der Vorsitzende der Förderstiftung, Superintendent Wilhelm Helmers, dem epd.

In Hospizen werden unheilbar kranke Menschen seelsorgerlich, sozial und palliativmedizinisch betreut und begleitet. Ziel ist ein möglichst schmerzfreies und menschenwürdiges Sterben. Zu diesem Zweck wurden am Engeoer Wäldchen in Bremervörde ein ehemaliges Pfarrhaus und ein Gemeindehaus umgebaut. Ein Neubau ergänzt den Komplex. Der Grundstein dafür wurde im Juni vergangenen Jahres gelegt.

Die Einrichtung des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven ist nach der Fertigstellung auch weiterhin auf finanzielle Hilfe angewiesen, zehn Prozent der Betriebskosten müssen über Spenden aufgebracht werden.
„Die Fußball-WM in Brasilien bietet einen guten Anlass, daran zu erinnern und gleichzeitig einen spannenden Wettbewerb zu initiieren“, so Superintendent Helmers. Mehr zur Aktion und über das Hospiz zwischen Elbe und Weser über den Link in der Info-Box. 
 

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