Bischof aus dem Sudan besucht Ostfriesland - Gespräch mit Landessuperintendent

Nachricht 09. Juni 2014
Sudanbesuch Ostfriesland-Ems
Landessuperintendent Klahr (2.v.l.) begrüßte den designierten Erzbischof der Anglikanischen Kirche im Sudan, Bischof Ezekiel Kondo (links), und Dean Hassan ElFeil, den Superintendenten von Khartoum, in Emden. Begleitet wird die Delegation von Pastorin Susanne Schneider, Beauftragte im Kirchenkreis Aurich für die Partnerschaftsarbeit, und von Dieter Emler, Vorsitzender des Kirchenkreistages Aurich.  

öso. Emden. An seinem ersten Tag in Ostfriesland traf sich Bischof Ezekiel Kondo mit dem Bürgermeister der Stadt Aurich, Heinz-Werner Windhorst, zum Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Hier stand die politische Situation im Sudan im Vordergrund des Treffens. Bei dem Gespräch mit dem Landessuperintendenten des Evangelisch-lutherischen Sprengels Ostfriesland-Ems, Dr. Detlef Klahr, in der Landessuperintendentur in Emden tauschten sich die Geistlichen über die Situation der Christen und über Fragen der kirchlichen Organisation in Deutschland und im Sudan aus.

Neben der besorgniserregenden Feststellung, dass Christen die am meisten verfolgte religiöse Gemeinschaft weltweit sind, sorgen sich die beiden Geistlichen um den theologischen Nachwuchs. Die Frage, „Wie können wir junge Menschen für den Beruf der Pastorin oder des Pastors gewinnen?“, beschäftige beide Kirchen gleichermaßen. Bischof Ezekiel Kondo zeigte sich sehr dankbar für die Unterstützung durch den Kirchenkreis Aurich, der die Ausbildung einer jungen Sudanesin zur Pastorin fördert. Seit 2005 unterhält der Kirchenkreis eine Partnerschaft zur All Saints Cathedral (Allerheiligen-Gemeinde) in Khartoum, Hauptstadt der Republik Sudan.