Global Player - Welt in der wir leben: Hermannsburger Missionsfest 2014

Nachricht 06. Juni 2014

Pressemitteilung des Evangelisch-lutherischen Missionswerks Niedersachsen (ELM)

Global Player
Global Player - Welt in der wir leben. Foto: ELM:

Hermannsburg. Eines ist nach 160 Jahren geblieben: Die Posaunen kündigen auch in diesem Jahr den Beginn des Hermannsburger Missionsfestes an. Dass sich aber Publikum und Themen verändert haben, das wird am 21. Juni sichtbar, wenn das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ab 10 Uhr unter dem Thema „Global Player – Welt in der wir leben“ zu einem großen Familienfest in den Park der Fachhochschule für internationale Theologie einlädt. Dabei kommen nicht nur die Erwachsenen auf ihre Kosten, sondern auch deren Kinder, die herzlich zu dem Fest eingeladen sind und für die ab 14 Uhr ein eigener Programmteil startet. 

„Wir wollen auf unserem Missionsfest in Hermannsburg zeigen, dass wir zum wahren Global Player gehören und in der weltweit größten Mannschaft mitspielen dürfen“, so Pressesprecher Klaus Hampe. „Wir laden dazu ein, mit uns diese Gemeinschaft zu erleben, in Gottesdienst und Gesprächen, mit Workshops für die Großen und mit Spielangeboten für die Kleinen, im Weltdorf und im großen Rundzelt.“ 
 
„Einander begegnen – gemeinsam feiern“, dieses Motto steht über dem generationenübergreifenden Global-Player-Fest, das an diesem Tag Menschen aus unterschiedlichen kirchlichen und kulturellen Zusammenhängen im In- und Ausland symbolisch in einem Weltdorf zusammenbringt. Miteinander heißt es dann, Grenzen zu überschreiten, Gottes Liebe zu erleben und für eine gerechtere Welt einzutreten. Denn miteinander am Familientisch zu sitzen, heißt nicht die Probleme der Welt und der kirchlichen Partner im Ausland außen vor zu lassen.
 
Vier Workshops geben den Festgästen beispielhaft Einblick in die unterschiedlichen Handlungsfelder des ELM. So können sich Eltern, Freunde und Fördernde der an diesem Tag auszusendenden Freiwilligen des ELM-Programms „Seitenwechsel“ über dessen Konzept und Organisation informieren. Die jungen Erwachsenen verlassen bewusst die eigene Komfortzone, um in einem sozialdiakonischen Projekt im Ausland mitzuarbeiten. Diese Art von Grenzüberschreitung kann sie für fremde Kulturen sensibilisieren, öffnet sie für andere Glaubensformen und schärft ihr Bewusstsein für globale Zusammenhänge.
 
Letzteres verfolgt auch der Workshop „Global Player-Konsument“, in dem nach der Möglichkeit und dem Sinn verantwortlichen Konsums gefragt wird: Luxusproblem von Wohlhabenden oder Frucht des Glaubens? In einem weiteren Workshop unter dem Titel „Fremde willkommen heißen...“ geht es um den Umgang mit Fremdheit und den oft vorurteilsgesteuerten Bildern, die wir uns davon machen. Außerdem informiert Dr. Moses Manohar, Direktor einer indischen Generikafabrik und Leiter eines gemeinnützigen Bildungsinstitutes, über die Schere zwischen Arm und Reich, Moderne und Tradition in Indien. Manohar ist diesjähriger Gast des ELM-Programms „Mission to the North“.
 
Neben dieser intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung lädt ein aus Zelten bestehendes Weltdorf dazu ein, sich in vier Himmelsrichtungen inhaltlich und kulinarisch treiben zu lassen.