Kirchentag sucht Betten auch in der Nordheide

Nachricht 02. März 2013

Buchholz/Hamburg (epd). Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg sucht nun auch Betten in der niedersächsischen Nordheide. Der Bürgermeister von Buchholz, Wilfried Geiger (parteilos), und Gemeindepastor Jürgen Stahlhut starteten am Sonntag vor der St. Johannis-Kirche die Kampagne "Koje frei?". Schirmherr der Aktion ist Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).

Er wünsche sich, dass viele Kirchentagsbesucher die Buchholzer Gastfreundschaft genießen werden, sagte Geiger. Der Kirchentag sucht für die Zeit vom 1. bis 5. Mai 2013 im Großraum Hamburg 12.000 Privatquartiere. Mehr als die Hälfte sei bereits gefunden worden. Um das Ziel abzusichern, wurde die Nordheide jetzt für die Suche miteinbezogen. Er sei sich sicher, dass sich Kirchentagsgäste auch in Buchholz sehr wohlfühlen werden, sagte Stahlhut.

Gäste in Privatquartieren erwarten keinen besonderen Komfort: Ein Bett, eine Couch oder Liege sowie ein einfaches Frühstück reichen aus. Da Kirchentagsbesucher in der Regel den ganzen Tag unterwegs sind, gibt es für Gastgeber keine weiteren Verpflichtungen. Wer ein Privatquartier anbieten möchte, könne dies online (www.kirchentag.de) oder telefonisch machen (040/43093-1200).

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