Osnabrücker Friedensgespräche mit Königshaus und Käßmann

Nachricht 06. Februar 2014

Osnabrück (epd). Mit dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus, wird am 25. März die Reihe der Osnabrücker Friedensgespräche 2014 eröffnet. Unter dem Titel "Soldat sein heute" werde Königshaus mit dem Spiegel-Journalisten Dirk Kurbjuweit und der Potsdamer Wissenschaftlerin Angelika Dörfler-Dierken über das Selbstverständnis der Bundeswehrsoldaten diskutieren, teilte die Osnabrücker Universität am Freitag mit.

Weiteres Thema der von Stadt und Universität verantworteten Serie ist die Toleranzfähigkeit der Religionen. Dazu werden am 21. Oktober die evangelische Theologin und Botschafterin des Reformationsjubiläums 2017, Margot Käßmann, und der Religionswissenschaftler Jan Assmann erwartet. Über die Türkei als Brücke zwischen Europa und Mittlerem Osten soll am 12. Juni unter anderem der türkische Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu sprechen. In anderen Diskussionsrunden geht es den Angaben zufolge um die Freiheitsrechte im Internet und das Theater als politische Bühne.

Stadt und Universität laden seit 1986 zu den Friedensgesprächen ein, um mit Experten und Prominenten über Fragen der Friedensförderung und Friedenserhaltung zu diskutieren. Hintergrund ist der in Osnabrück und Münster 1648 geschlossene Westfälische Frieden, der den 30-jährigen Krieg beendete.

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