Mentoringprogramm Minerva startet zum dritten Mal

Nachricht 04. Februar 2014

Mentorinnen unterstützen arbeitsuchende Frauen beim beruflichen Ein-, Um- und Aufsteigen

Am 26.2.14 um 17.30 Uhr findet die öffentliche Auftaktveranstaltung von Minerva 2014 im Hannoverschen Hanns-Lilje-Haus statt. Unter anderem spricht die erste Stadträtin und Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette spricht zu dem Thema: „Vielfalt in Unternehmen – eine Ressource für den Arbeitsmarkt“.

Das interkulturelle Mentoringprogramm „Minerva“ unterstützt qualifizierte Frauen, besonders mit Migrationshintergrund bei ihrem Bemühen um qualifizierte Jobs. Berufserfahrene, ehrenamtliche Mentorinnen beraten und begleiten dabei Frauen unterschiedlicher Herkunft bei der Suche nach qualifizierter Arbeit. Trotz der im Herkunftsland oder in Deutschland erworbener Hochschulab-schlüsse finden diese Frauen bislang keine adäquate Beschäftigung. „Minerva“ geht jetzt in die dritte Runde.

Waltraud Kämper, Projektverantwortliche im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt / KDA: „Durch Minerva ist es gelungen, konkrete Erfolge mit Blick auf die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zu erzielen. Die Frauen konnten mehr Klarheit über eigene berufliche Möglichkeiten gewinnen. Durch konkretes Feedback fühlten sie sich ermutigt, ihre berufliche Entwicklung in Deutschland wieder selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Über zehn Teilnehmerinnen haben mittlerweile eine qualifizierte Tätigkeit gefunden.“

Die Verantwortlichen des Programms bieten zu der Mentoringarbeit ein vielfältiges Rahmenprogramm an – beispielsweise ein interkulturelles Training für alle Beteiligten, Gespräche mit erfolgreichen Führungskräften für die Mentees und Supervision für die Mentorinnen.

Träger des Mentoringprogramms „Minerva“ ist der KDA im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Das Angebot wird von der Landeshauptstadt und Region Hannover gefördert.

„Minerva“ war einmal die selbstbewusste und mächtige römische Göttin der Weisheit und der Wissenschaft. Der Name ist Programm: Es geht um die qualifizierte Stärkung von Frauen in ihren beruflichen Perspektiven.