Ralf Meister zum Tod von Nelson Mandela

Nachricht 05. Dezember 2013

Landesbischof Ralf Meister drückt angesichts des Todes von Nelson Mandela seinen tiefen Respekt vor dem Friedensnobelpreisträger aus. Der Abschied von Mandela sei ein Anlass zum Innehalten für Menschen weltweit. Über ihre Partnerkirchen ist die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers mit den Menschen in Südafrika verbunden. „Die Erinnerungen unserer südafrikanischen Geschwister zeigen beeindruckend das Charisma und Wirken Mandelas“, sagt der Landesbischof.

So berichtete der ehemalige Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Dr. Ishmael Noko, dass Nelson Mandela in besonderer Weise die Gefühle einer ganzen Nation bewegen konnte - die südafrikanische Nation "stand um ihn" während seiner Zeit der Gefangenschaft - und so umarmten die Menschen ihn auch in der Zeit seiner Krankheit, seines Abschieds aus diesem Leben. Er kenne keine Person, die so eine starke versöhnende Kraft über alles Trennende und auch Zerstörende in einer Nation hervorrufen könne.

Landesbischof Meister: „Mandela ist in der ganzen Welt zur Symbolgestalt für die Kraft der Hoffnung, für Gerechtigkeit und Versöhnung geworden. Wir teilen die Trauer seiner Familie und Freunde, seiner Landsleute um ihren Freiheitskämpfer und Präsidenten und nehmen sie und ihren Verstorbenen in unsere Fürbitte. Wir bitten für alle Menschen in Südafrika, dass Versöhnung weiter wachsen kann für eine friedliche, offene Gesellschaft.“