Wahl zur Landessynode muss in Teilen wiederholt werden

Nachricht 02. November 2013

Sulingen/Kr. Diepholz (epd). Die Wahl zur Landessynode der hannoverschen Landeskirche Ende September muss in Teilen wiederholt werden. Bei der Briefwahl im Kirchensprengel Osnabrück habe eine Reihe von Wahlbriefen das alte Kirchenkreisamt in Syke nicht erreicht, teilte ein Sprecher des evangelisch-lutherischen Kirchenbezirks mit. Die Post habe einige Briefe nicht in das fünf Tage zuvor nach Sulingen umgezogene Kirchenamt nachgesendet, sondern an die Absender mit dem Vermerk "Annahme verweigert" zurückgeschickt. Die Kirche spricht von einer "Erklärungslücke" bei der Post.

In Sulingen und Syke hätten Wählerinnen und Wähler mehrfach bei den Postfilialen nach den Wahlbriefen gefragt, hieß es. Auch die Nachsendung anderer Briefe nach Sulingen habe geklappt. 14 Wähler hätten die Wahl jetzt angefechtet. Die Nachwahl werde voraussichtlich am 23. November stattfinden.

Der Sprengel Osnabrück umfasst die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in den Landkreisen Osnabrück und Diepholz sowie neun Gemeinden aus dem Landkreis Nienburg und zwei aus dem Landkreis Oldenburg.

Deutschlands größte evangelische Landeskirche hatte Ende September ein neues Kirchenparlament gewählt. Von den 63 gewählten Delegierten wurden 34 neu gewählt. Außerdem werden zehn Mitglieder berufen. Die neue Synode kommt im Februar 2014 zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Zur hannoverschen Landeskirche zählen rund 2,8 Millionen Mitglieder. Die Synode kommt zweimal im Jahr in Hannover zusammen. Sie wird auf sechs Jahre gewählt, beschließt Kirchengesetze, verabschiedet den Haushalt und wählt den Bischof oder die Bischöfin.

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