Themenheft „Bioenergie“ erschienen

Nachricht 21. August 2013

„Dank führt zur Gerechtigkeit“ ist ein Leitsatz des gerade erschienenen Themenheftes „Bioenergie am Beispiel Biogaserzeugung“ – herausgegeben vom Fachdienst „Kirchlicher Dienst auf dem Lande“ im Haus kirchlicher Dienste.

In den Kirchengemeinden und Kommunen unserer Landeskirche wird immer wieder die Bioenergieerzeugung, insbesondere die Biogaserzeugung, kontrovers diskutiert. Mit dem Themenheft stellt sich das Haus kirchlicher Dienste einer gesellschaftlichen Herausforderung, mit der viele Gemeindeglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinden sich immer wieder auseinandersetzen und zum Beziehen von Positionen herausgefordert sind - und leistet einen Beitrag dafür, dass Diskussionen für alle Beteiligten hilfreich sein und entstandene Spannungen in den Gemeinden lösen können.

Das Heft nimmt die Stellungnahme der Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers auf, die im Mai 2013 beschlossen worden ist. Ihr zu Seite und in Auseinandersetzung steht die Erklärung des Beirates für Nachwachsende Rohstoffe des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung.

Eine Checkliste für Gemeinden ergänzt die inhaltlichen Positionstexte ebenso wie ein Beitrag, in dem beschrieben wird, wie eine Biogasanlage funktioniert.
Der Gottesdienstentwurf für den Erntedanktag möchte dafür sorgen, dass das Thema in großer Breite in den Gemeinden ankommt. „Es geht um das Sehen, das Hinsehen, das Begreifen, das Einordnen der Zusammenhänge und damit das Übernehmen von Verantwortung – weltweit und generationsübergreifend“, spitzt der Referent für Kirche und Landwirtschaft, Karl-Heinz Friebe, das Thema in seinem Predigtimpuls zu.

„Unsere kirchlichen Positionen werden weit über kirchliche Gemeinden hinaus zur Kenntnis genommen und diskutiert“, freut sich Friebe. So wurde das Heft in diesen Tagen nicht nur allen Gemeinden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche zugeschickt, sondern auch den landwirtschaftlichen Verbänden, politischen Parteien und den zuständigen Ministerien.