Zusammenschluss bringt Diakonieklinikum neuen Namen

Nachricht 29. Juli 2013

Rotenburg/Wümme (epd). Der Anschluss des Diakoniekrankenhauses in Rotenburg bei Bremen an den diakonischen Gesundheitskonzern Agaplesion soll sich ab 1. August auch im Namen widerspiegeln. Das Haus firmiere von diesem Donnerstag an unter dem Titel "Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg", sagte am Dienstag Sprecherin Petra Perleberg. Das Klinikum ist mit 706 Betten das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen: 2.400 Beschäftigte kümmern sich jährlich um mehr als 150.000 Patienten.

Seit seiner Gründung im Juni 2002 in Frankfurt/Main hat sich Agaplesion nach eigenen Informationen zu einem der führenden christlichen Gesundheitskonzerne in Deutschland entwickelt. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgten bundesweit für jährlich etwa 500.000 Patienten, hieß es. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive Beteiligungen betragen den Angaben zufolge über eine Milliarde Euro.

Zu dem Gesundheitskonzern gehören in ganz Deutschland mehr als 100 Einrichtungen. Darunter sind 29 Krankenhäuser mit mehr als 6.400 Betten. Überdies zählen 31 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Plätzen in der Pflege und zusätzlich 800 betreuten Wohnungen sowie drei Hospize, 16 medizinische Versorgungszentren, sieben ambulante Pflegedienste und eine Akademie dazu.

Der Rotenburger Geschäftsführer Rainer Werther sagte, mit der Integration in den Konzern habe das Diakonieklinikum bessere Chancen, in medizinische Innovationen zu investieren. Zur Führungsspitze gehören neben Werther der ärztliche Direktor Michael Schulte sowie der theologische Geschäftsführer Pastor Falk Schöller. Das Bundeskartellamt hatte im September vergangenen Jahres dem Zusammenschluss von Agaplesion mit der niedersächsischen proDIAKO-Gruppe zugestimmt, zu der das Rotenburger Klinikum gehörte.

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