Silberstücke für guten Zweck

Nachricht 25. Juli 2013

Hannover (epd). Ein verbogener Löffel aus der Schublade oder ein versteckter Serviettenring aus der Kellerkiste: Um Kinder mit wenig Geld zu unterstützen, ruft das Diakonische Werk in Hannover zu Silberspenden auf. "Wir wollen den Leuten nicht ans Tafelsilber, aber wir spekulieren auf Einzelstücke, die nicht mehr so schön oder verschrammt sind", sagte Spendenreferentin Susanne Kujawa-Ahrensmeier am Sonntag dem epd.

Mit Hilfe eines Juweliers sollen die gespendeten Stücke an eine "Scheideanstalt" verkauft werden, die den Silberanteil aus dem Metall herauslöst und weiterverkauft. "Wir werden versuchen, das Silber in bare Münze zu verwandeln." Es gehe um Messer und Gabeln, aber auch um kaputte Schmuckketten oder Münzen mit Silberanteil. "Alles, was die Leute nicht mehr brauchen, bei dem sie sich aber auch nicht die Mühe machen, zum Händler zu gehen."

Der Erlös ist für die Schularbeitenhilfe, für Schüler-Mittagstische oder für Erstausstattungen für Kinder zum Schulanfang bestimmt. Viele Eltern in schwierigen finanziellen Situationen könnten sich eine solche Ausstattung nicht leisten, sagte Kujawa-Ahrensmeier. Spender können ihre Silberstücke am 9. August um 14 Uhr im Café des Landesmuseums abgeben oder bis zum 13. September ins Büro des Diakonischen Werks bringen.

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