Klosterkammer vergibt mehr als 300.000 Euro

Nachricht 11. Juli 2013

Hannover (epd). Insgesamt 21 niedersächsische Projekte aus Kirche, Bildung und sozialer Arbeit erhalten mehr als 300.000 Euro von der Klosterkammer Hannover. Sie kämen in den Genuss der bislang höchsten Fördersumme, die der Zuwendungsausschuss in diesem Jahr genehmigt habe, teilte die Klosterkammer am Freitag in Hannover mit. Darunter sind ein Beratungsangebot für Jugendliche, ein Seniorenzentrum, sowie Geschichts- und Kulturinitiativen.

Die höchsten Fördersummen fließen an ein geplantes Seniorenzentrum in Schneverdingen und für ein Doktoranden-Stipendium der Universität Göttingen. Die Uni will die Entwicklung des Benediktinerklosters St. Michaelis in Lüneburg zu einem evangelischen Kloster erforschen, das offiziell bis 1850 bestand.

Die Leibniz-Uni Hannover erhält 29.200 Euro für die Beleitforschung zu einem Beratungsangebot, das jungen Menschen mit Problemen den Weg in den Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Mehr als 26.000 Euro gehen an ein Projekt der Aktion Sühnezeichen zur Aufarbeitung der NS-Zeit. Die Henriettenstiftung Hannover bekommt 23.500 Euro für einen "Pfad der Erinnerungen" als Gedenkort für Frauen.

Die Klosterkammer ist eine Behörde des Landes Niedersachsen. Sie verwaltet unter staatlicher Rechtsaufsicht ein Stiftungsvermögen aus ehemals kirchlichem Besitz, der in der Reformationszeit säkularisiert wurde.

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