Welterbetag in Hildesheim

Nachricht 02. Juni 2013

Hildesheim (epd). Zum bundesweiten UNESCO-Welterbetag am Sonntag hat der Hildesheimer  Landessuperintendent Eckhard Gorka die Bedeutung der Welterbestätten betont. Sie stünden jeweils für ein einmaliges Zeugnis, sagte der evangelische Theologe in einem ökumenischen Gottesdienst in der Hildesheimer Michaeliskirche. Sie und der katholische Mariendom seien als herausragende Beispiele romanischer und ottonischer Baukunst 1985 zum Welterbe erklärt worden.

Die St.-Michaelis-Kirche sei nie nur ein architektonisches Schmuckstück gewesen, sondern "umbauter Geist", betonte Gorka. "St. Michael ist ein Resonanzraum - seit 1000 Jahren wird hier gebetet." Er habe noch niemanden getroffen, den diese Kirche unberührt gelassen habe. Hildesheim feierte den Welterbetag wie andere Städte in Deutschland mit zahlreichen Aktionen. So konnten Besucher historische Maltechniken erlernen oder an kostenlosen Stadt- und Kirchenführungen teilnehmen.

Der bundesweite Welterbetag wurde 2005 von der deutschen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen, um die Bedeutung der der deutschen Welterbestätten hervorzuheben. Die diesjährigen Veranstaltungen stand unter dem Motto "UNESCO-Welterbe erhalten und gestalten".

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