EKD gratuliert neu gewähltem rheinischen Präses

Nachricht 09. Januar 2013

Der stellvertretende Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Jochen Bohl (Dresden), hat dem neu gewählten Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Manfred Rekowski, zu seiner heutigen Wahl gratuliert.

„Mit großer Freude haben wir heute die Nachricht Ihrer Wahl zum Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland vernommen. Im Namen des Rates der EKD und persönlich gratuliere ich Ihnen zu diesem von der Synode ausgesprochenen Vertrauen wie zu Ihrem neuen Amt von Herzen“, heißt es in dem Glückwunschschreiben Bohls. In Bezugnahme auf den Monatsspruch des Monats Januar aus Psalm 16,11 („Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich“) schreibt der Landesbischof:„Dass der vor Ihnen liegende Weg – bei allen sicher zuweilen auch steilen Wegstrecken – immer wieder und stets neu ein mit ,Freude die Fülle‘ und ,Wonne‘ gesegneter Weg sein möge, wünsche ich Ihnen, lieber Bruder Rekowski, von Herzen“.

Durch seine Erfahrungen als Pfarrer und Superintendent in Wuppertal und durch seine Tätigkeit als Personaldezernent in der Kirchenleitung EKiR kenne der neu gewählte Präses die Situation der Gemeinden sehr gut, heißt es in dem Brief weiter. Rekowski habe in seinen bisherigen Funktionen „ Erfahrungen mit Strukturveränderungen wie mit der in Umbruchsituationen auch immer wieder nötigen und möglichen Konzentration auf Christus als Mitte und Quelle allen unseres kirchlichen Tuns“ sammeln können, so Bohl weiter. „Wir freuen uns, Sie als neues Mitglied der Kirchenkonferenz zu begrüßen, sind gespannt auf Ihre Stimme und Ihren Beitrag in diesem Gremium und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch“, so der Landesbischof abschließend.

Klaus Winterhoff, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen und Mitglied des Rates der EKD, wünschte dem Gewählten in seinem Grußwort, das er vor der rheinischen Synode in Bad Neuenahr hielt, „Gottes Segen und Geistesgegenwart in allen Situationen.“ Er warb für ein verstärktes gemeinsames Wirken der Gliedkirchen der EKD, denn, so der Vizepräsident, zur „geistlichen Verantwortung aller“ gehöre auch die „Stärkung der Gemeinsamkeit“, die dazu ermutige, „aufeinander zu hören, miteinander zu handeln und füreinander einzustehen".

Hannover, 10. Januar 2013
Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick