Christliche Strafgefangenenhilfe verschickt Weihnachtspäckchen

Nachricht 20. Dezember 2012

Celle (epd). Die christliche Strafgefangenenhilfe "Schwarzes Kreuz" hat bundesweit 621 gespendete Weihnachtspäckchen an Strafgefangene in den Justizvollzugsanstalten geschickt. Empfänger seien Inhaftierte, die außerhalb der Gefängnismauern weder Angehörige noch Freunde haben, sagte Otfried Junk vom "Schwarzen Kreuz" am Donnerstag in Celle. Auch ihnen solle ein Gefühl von Zugehörigkeit und Weihnachtsfreude vermittelt werden.

Seit mehr als 50 Jahren ruft die Organisation dazu auf, zu Weihnachten Pakete mit Kaffee, Schokolade oder Christstollen an Inhaftierte zu schicken. In einigen Bundesländern erlaubten die Vollzugsgesetze den Gefangenen keine persönlich adressierten Pakete, kritisierte Junk. Damit sei auch Angehörigen untersagt, ihren Verwandten ein Weihnachtspäckchen zu schicken. Nur noch gemeinnützige Organisationen, wie das "Schwarze Kreuz", dürften etwas in die Gefängnisse schicken. Gefängnisseelsorger reichten die Gaben an bedürftige Häftlinge weiter.

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