Kirchenkreis-Fusion in der Region Osnabrück

Nachricht 18. Dezember 2012

Osnabrück (epd). Die evangelisch-lutherische Kirche in der Region Osnabrück wird zum Jahreswechsel ihre Verwaltungseinheiten neu strukturieren. Aus den bisher vier Kirchenkreisen werden drei. Dazu werden die Kirchenkreise Georgsmarienhütte und Melle in großen Teilen zusammen gelegt, sagte der Osnabrücker Superintendent Friedemann Pannen am Mittwoch. Einige Gemeinden an den Rändern werden den beiden anderen Kirchenkreisen Bramsche und Osnabrück neu zugeordnet.

Superintendent des neuen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte mit 19 Gemeinden und 56.000 Gemeindegliedern ist den Angaben zufolge der bisherige Meller Superintendent Wolfgang Loos, sagte Pannen. Die Georgsmarienhütter Superintendentin Doris Schmidtke habe auf das Leitungsamt verzichtet und werde künftig als Diakoniepastorin in Stadt und Landkreis Osnabrück tätig sein.

Die Verwaltungsarbeit für die drei Kreise werde von einem in Osnabrück ansässigen Kirchenamt aus erledigt, sagte Pannen. Derzeit seien die Mitarbeiter der bisherigen Kirchenkreisämter Bramsche, Melle und Osnabrück-Georgsmarienhütte mit dem Umzug in ein als Übergangslösung angemietetes Bürogebäude beschäftigt. Ab dem 1. Januar 2013 sollten rund 80 Fachkräfte dort arbeiten. Bereits seit einem Jahr existiert das gemeinsame Diakonische Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück.

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