Welt-Aids-Tag: Lutherisches Missionswerk ruft zum Gebet auf

Nachricht 28. November 2012

Hermannsburg/Kr. Celle (epd). Mit einem Aufruf zum Gebet erinnert das Evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachsen an den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Es sei trotz der Erfolge der vergangenen Jahre weiterhin wichtig, dass Deutschland den weltweiten Kampf gegen die Krankheit finanziell unterstütze, teilte das in Hermannsburg bei Celle ansässige Missionswerks am Donnerstag mit. Das Thema müsse in der Öffentlichkeit präsent bleiben.

Die weltweiten Aidskampagnen der vergangenen Jahre hätten dazu beigetragen, die Zahl der Neuinfektionen und die Zahl Aids-Toten zu senken. Aber noch immer leben den Angaben zufolge weltweit 34,2 Millionen Menschen mit der Immunerkrankung. In den meisten afrikanischen Partnerländern des Missionswerks seien mehr als zehn Prozent der Bevölkerung von Aids betroffen. Auch in Indien und Russland sei Aids eine zunehmende Bedrohung. Das Missionswerk ist eine von bundesweit rund 360 Organisationen im "Aktionsbündnis gegen Aids".

Unter dem Motto "Aids ist eine Krankheit - kein Schicksal" ist dem Aufruf ein Gebetsvorschlag aus einer Gemeinde in Südafrika beigefügt. In Eesterus gehöre es fest zum sonntäglichen Gottesdienst. Die Gläubigen bitten unter anderem um Hilfe in ihrem Kampf gegen Ignoranz, Verachtung und Diskriminierung, die mit dieser Krankheit einhergehen.

Das Evangelisch-lutherische Missionswerk (ELM) engagiert sich im Austausch von Theologen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika. Es unterstützt Projekte seiner Partner finanziell. Rund 100 Mitarbeitende sind auf Vermittlung des ELM weltweit tätig. Seit 1977 ist das Missionswerk eine Stiftung privaten Rechts in der Trägerschaft der Landeskirchen Hannovers, Braunschweigs und Schaumburg-Lippes.

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