Landessuperintendent Klahr besucht die Gossner Kirche in Indien

Nachricht 18. Oktober 2012

öso. Emden. Delhi. Ranchi. Vom 21. bis 29. Oktober 2012 reist Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr auf Einladung von Bischof Nelson Lakra nach Indien. Dort besucht er die Evangelisch-lutherische Gossner Kirche und Projekte der Gossner Mission in Delhi und im Bundesstaat Jharkhand in Ranchi und Fudi. Der Vorsitzende des Freundeskreises der Gossner Mission Ostfriesland, Pastor Michael Schaper, und die Pressesprecherin und Öffentlichkeitsbeauftragte des Sprengels Ostfriesland, Dr. Hannegreth Grundmann, werden ihn begleiten und die Reise täglich mit kurzen Videos im Internet dokumentieren. Der Link zum Video ist auf der Homepage des Sprengels Ostfriesland zu finden. www.sprengel-ostfriesland.de

Die Gossner Evangelican Lutheran Church (GELC) hat ihren Sitz in Ranchi und ist mit mehr als 500.000 Mitgliedern die größte protestantische Kirche in Indien. Die meisten von ihnen gehören zu den Ureinwohnern, den Adivasi.

Die Gossner Mission mit Sitz in Berlin setzt sich dafür ein, dass Menschen, die in Armut und Ausgegrenztheit leben, Gerechtigkeit erfahren und ihren Weg in Würde und Selbstbestimmung gehen können. Die Gossner Mission engagiert sich heute in vier Ländern: in Indien, Nepal, Sambia und in Deutschland selbst. 2011 feierte das Missionswerk mit seinen Wurzeln in Ostfriesland sein 175-jähriges Bestehen. Benannt ist es nach seinem Gründer Johannes Evangelista Goßner (1773-1858). Bei ihm erschienen 1836 in Berlin fünf arbeitslose Handwerker, die ein Sattlermeister aus Leer geschickt hatte. Erstmals wurden nun Handwerker für die Mission ausgebildet. Handwerkliche Hilfe und Verkündigung der christlichen Botschaft prägt die Arbeit der Gossner Mission bis heute.
Zwischen Ostfriesland und der Gossner Mission besteht seit ihrer Gründung 1845 eine besondere Verbindung. Zum Kuratorium der Gossner Mission gehören neben Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und Pastor Michael Schaper auch Superintendentin Angela Grimm (Harlingerland), Superintendent Dr. Helmut Kirschstein (Norden) und die ehemalige Landessuperintendentin Oda-Gebbine Holze-Stäblein.