Ausstellung und Gottesdienst erinnern an Schlacht um Stalingrad

Nachricht 08. Oktober 2012

Hildesheim (epd). Mit einer Ausstellung und einem ökumenischen Gottesdienst am 15. Oktober wird in Hildesheim an die Schlacht um Stalingrad vor 70 Jahren erinnert. Besonders die Kirche müsse die Erinnerung wachhalten, damit ein solches Ereignis nicht noch einmal passiert, sagte der evangelische Superintendent Helmut Aßmann am Montag in Hildesheim. Die Schlacht um das sowjetische Stalingrad und heutige Wolgograd gilt als eine der größten des Zweiten Weltkrieges, sie forderte mehr als 700.000 Todesopfer.

Nach dem deutschen Angriff auf die Stadt wurden 1942 mehr als 230.000 Soldaten der Wehrmacht und ihrer Verbündeten durch die Rote Armee eingekesselt. Mehr als 100.000 Soldaten der Wehrmacht kehrten nicht aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Die Ausstellung im Rathaus zeigt vom 15. Oktober bis zum 23. November die Geschichte von Soldaten aus dem Raum Hildesheim. Der Gottesdienst zur Eröffnung wird um 14 Uhr in der St.-Andreas-Kirche gefeiert.

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