ÖRK-Botschaft an Kirchen in Syrien

Nachricht 31. Mai 2012

ÖRK-Generalsekretär Tveit verurteilt Gewalt in Syrien

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, hat in einer kürzlich abgegebenen Erklärung die Gewalt in Syrien verurteilt, Solidarität mit den Opfern bekundet und um Gebete für Frieden in dem Land gebeten.

„Ich bringe meinen tief empfundenen Schmerz über das Massaker an unschuldigen Menschen und insbesondere an Kindern zum Ausdruck, das letzten Sonntag im Dorf Taldou bei Houla in der Nähe von Homs in Syrien stattfand“, heißt es in der Erklärung.

„Wir als Kirchen können diese unmenschliche Tat nur verurteilen und den Familien der Opfer, die um ihre Angehörigen trauern, unserer Solidarität versichern“, fügt er hinzu.

Tveit drückt in der Erklärung starke Besorgnis aufgrund der Gewaltspirale aus, die bereits seit über einem Jahr anhält. In dieser Situation „hat die Regierung von Syrien – wie alle Regierungen – die Pflicht, ihre eigenen Bürger und deren grundlegende Menschenrechte und Freiheiten zu schützen“.

Im Namen des ÖRK rief Tveit die Staatengemeinschaft auf, „die Bemühungen der Vereinten Nationen voll zu unterstützen, um Frieden zu schaffen und die Gewaltspirale zu beenden“. In seiner Botschaft bringt er außerdem seine Hoffnung zum Ausdruck, dass „bald Frieden und Gerechtigkeit in diesem Land herrschen mögen“.

Der Ökumenische Rat der Kirchen fördert die Einheit der Christen im Glauben, Zeugnis und Dienst für eine gerechte und friedliche Welt. 1948 als ökumenische Gemeinschaft von Kirchen gegründet, gehören dem ÖRK heute mehr als 349 protestantische, orthodoxe, anglikanische und andere Kirchen an, die zusammen über 560 Millionen Christen in mehr als 110 Ländern repräsentieren. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche. Der Generalsekretär des ÖRK ist Pfarrer Dr. Olav Fykse Tveit, von der (lutherischen) Kirche von Norwegen. Hauptsitz: Genf, Schweiz.

Quelle: media@wcc-coe.org