Landessuperintendent Dr. Klahr verurteilt Christenverfolgung in Nigeria

Nachricht 21. Januar 2012

öso. Aurich. Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr verurteilt aufs Schärfste die anhaltende Christenverfolgung in Nigeria. "Es ist für mich unerträglich, dass hilflose Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit verfolgt und getötet werden", so der Regionalbischof. "Keine einzige Religionsgemeinschaft dieser Welt hat das Recht jemanden zu töten und sich dabei auf seine Religion zu berufen. Ich erwarte, dass insbesondere die Muslime aller Länder diese Form der Gewalt aufs Schärfste verurteilen. Die Zukunft der Religionen liegt nicht in ihrem Gegeneinander, sondern in ihrem friedlichen und respektvollen Miteinander." Den radikalen Sekten sei jede Grundlage für ihr Handeln zu entziehen, so Klahr.

"In unseren Kirchen und Gottesdiensten beten wir für die verfolgten Christen und ich rufe die Gemeinden des Sprengels Ostfriesland dazu auf, in diesem Gebet für unsere Schwestern und Brüder nicht müde zu werden", so Klahr. Leider gehöre das Christentum weltweit zu den am stärksten verfolgten Religionen. Auch und gerade auf politischer Ebene sei alles zu tun, dieser Gewalt gegen Christen Einhalt zu gebieten. "Ich erwarte auch von der Bundesregierung, dass sie alles tut, was den Christen in Nigeria und in anderen Ländern der Verfolgung hilft. Jede Form dieser menschenverachtenden und im Kern terroristischen Verfolgung weltweit zu ächten", sagt der Regionalbischof in Aurich.