Akademie Loccum beleuchtet Jugendarbeit und Umweltschutz

Nachricht 20. Januar 2012

Loccum/Kr. Nienburg (epd). Die traditionsreiche Evangelische Akademie Loccum bei Nienburg beschäftigt sich im ersten Halbjahr 2012 vor allem mit den Themen Umwelt und Jugend. Eine Tagung Anfang Juni widmet sich laut Programmheft der europaweiten Suche nach Endlagern für radioaktive Abfälle. Mitte Juni geht es um den Klima- und Umweltschutz aus der Perspektive der Muslime und um den Konflikt zwischen Tierschutz und Massentierhaltung. Das Programm beginnt an diesem Wochenende mit einer Tagung über Denken, Lernen und Fühlen aus Sicht der Neurowissenschaften.

Anfang Mai geht eine Tagung der Frage nach, wie benachteiligte Jugendliche besser gefördert werden können. Mitte Juni steht der gemeinsame Unterricht behinderter und nicht behinderter Schüler im Mittelpunkt, der in Niedersachsen in Zukunft gesetzlich garantiert ist. Anfang März beleuchtet die Akademie die Ziele der Jugendarbeit von Staat und Verbänden angesichts knapper Kassen. Mitte März werden neue Wege im deutsch-polnischen Jugendaustausch diskutiert.

Insgesamt veranstaltet die Akademie bis Mitte Juli 35 Tagungen. Geplant sind wieder mehrere Veranstaltungen für Schüler, Kinder und Jugendliche. Mitte März nimmt die Akademie auch die aktuellen Bleiberechtsregelungen für Flüchtlinge unter die Lupe.

Die Loccumer Akademie ist eine Einrichtung der hannoverschen Landeskirche Hannovers. Sie wurde 1946 unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und der Mitverantwortung der evangelischen Kirche in Hermannsburg bei Celle ins Leben gerufen. 1952 zog sie nach Loccum zwischen Weser und Steinhuder Meer um.

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