"...oder soll es Tod bedeuten?" Musikalischer Gottesdienst nach Gedichten von Heinrich Heine mit Landessuperintendentin Dr. Spieckermann

Nachricht 24. Oktober 2011

Im Zentrum des Musikalischen Gottesdienstes am 30. Oktober, 10.30 Uhr, in der Markuskirche / Lister Platz, steht der Liederzyklus „… oder soll es Tod bedeuten?“ von Felix Mendelssohn Bartholdy / Aribert Reimann nach Gedichten von Heinrich Heine, aufgeführt vom Helian Quartett und Barbara Höfling, Mezzosopran. Die Predigt hält Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann. An dem Gottesdienst beteiligt sind Pastor Bertram Sauppe (Liturg) und Martin Dietterle (Orgel).

Wegen der besonderen Thematik sind Mitglieder der Jüdischen Gemeinden in Hannover als Gäste eingeladen.

In einer gesellschaftlichen Situation einerseits der Aufklärung, andererseits fortgesetzter Repressalien Juden gegenüber sind Heinrich Heines frühe, Liebessehnsucht und Zerrissenheit ausdrückende Gedichte von seinem Religions-und Zeitgenossen Felix Mendelssohn Bartholdy vertont worden. Der Komponist Aribert Reimann (*1936) hat diese Klavierlieder – der Tradition Arnold Schönbergs folgend – für Streichquartett und Singstimme bearbeitet und durch Intermezzi zu einem höchst eindringlichen Liedzyklus verbunden.

Der Gottesdienst ist Teil der Reihe „Gartenbegegnungen“ der Gartenregion Hannover. In der letztjährigen Reihe „Gartenklänge“ der Gartenregion fand in gleicher Besetzung ein musikalischer Gottesdienst zum „Buch der hängenden Gärten“ von Arnold Schönberg statt.

Am Gottesdienst beteiligt sind:
Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann
Pastor Bertram Sauppe
Barbara Höfling, Mezzosopran
Lucja Madziar, Violine
Birte Päplow, Violine
Peter Meier, Viola
Carsten Jaspert, Cello
Martin Dietterle, Orgel

 

Stefan Heinze, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Ev.-luth. Sprengel Hannover

www.sprengel-hannover.de

24.10.2011