Öffentliche Poesie? Theologen diskutieren über Sprache des Gottesdienstes

Nachricht 20. September 2011

Braunschweig (epd). Theologen aus Deutschland und Osteuropa diskutieren von diesem Donnerstag an in Braunschweig über die Sprache des Gottesdienstes. Mehr als 50 Pfarrerinnen und Pfarrer werden im Theologischen Zentrum Braunschweig zum dritten Internationalen Bugenhagen-Symposium erwartet, teilte die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig am Dienstag mit. Bei der dreitägigen Tagung gehe es um die Frage, inwiefern gottesdienstliche Sprache als "öffentliche Poesie" gelten könne.

Die Gast-Theologen stammen unter anderem aus Lettland, Rumänien und Russland. Als Referenten wirken den Angaben zufolge namhafte Theologieprofessoren aus ganz Deutschland mit, unter anderem der Bonner Religionspädagoge Michael Meyer-Blanck, die Hamburger Professorin für Praktische Theologie Ilona Nord und der Würzburger katholische Pastoraltheologe Erich Garhammer. Der Name des Symposiums erinnert an Johannes Bugenhagen (1485-1558), einen Mitarbeiter Martin Luthers, der 1528 die Reformation in Braunschweig einführte.

Internet: www.abt-jerusalem-akademie.de

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20.9.2011