Diakonie-Stiftung schüttete 460.000 Euro aus

Nachricht 06. September 2011

Hannover (epd). Die Diakonie-Stiftung Hannover hat am Dienstag ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit 2001 hat die Stiftung rund 460.000 Euro für soziale Ziele ausgeschüttet, sagte ihr Gründer, der frühere evangelische Diakoniepastor Walter Lampe. Ihr Volumen wuchs im Laufe der Jahre auf derzeit 3,3 Millionen Euro. Die Stiftung fördert Projekte wie das Obdachlosen-Magazin "Asphalt", einen Mittagstisch für Kinder oder einen Besuchsdienst für alte Menschen.

"Die Stiftung hilft den Projekten, ihren Bestand zu sichern und unabhängig zu arbeiten", sagte Lampe. Eines ihrer Markenzeichen sei, dass sie nicht nur Sachkosten trage, sondern auch Personalstellen auf Dauer unterstütze. Gezielt gefördert würden neue und innovative Initiativen. Die Stiftung dürfe nicht zum Lückenbüßer für zurückgehende kirchliche Zuschüsse werden, warnte Lampe, der weiterhin im Kuratorium der Stiftung mitarbeitet.

Die Stiftung wuchs vor allem durch große Einzelspenden. So erhielt sie 2003 rund 1,6 Millionen Euro von der evangelischen Landeskirche aus dem Verkauf von Aktien der Gilde-Brauerei. 2007 spendete der inzwischen verstorbene Elektronik-Unternehmer Fritz Sennheiser eine Million Euro.

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