Brot für die Welt in Niedersachsen hat Besuch aus Peru

Nachricht 05. September 2011

Ab dem 4. September ist die peruanische Kartoffelbäuerin Flavia Buitron Anyosa zu Besuch in der Landeskirche Hannovers. Frau Buitron Anyosa kommt aus einem von Brot für die Welt finanzierten Projekt aus dem Andenhochland Perus.

Kartoffeln stammen ursprünglich aus Peru und haben erst im 15. Jahrhundert ihren Weg nach Europa gefunden. In dem Andenland gibt es rund 3.800 verschiedene Sorten – von denen die meisten in Vergessenheit geraten sind. Die Bauernorganisation CHIRAPAQ hilft, diese einzigartige Vielfalt zu bewahren und die Ernährung der Bevölkerung zu sichern. Frau Buitron Anyosa ist eine der Bäuerinnen, die mit CHIRAPAQ zusammenarbeiten. In der ersten Woche ihres Aufenthaltes begleitet sie den Beauftragten Brot für die Welt, Uwe Becker, durch die Landeskirche Hannovers, um Kontakt zu Bauern, Konfirmanden und Menschen aus Kirchengemeinden zu intensivieren.

Mehr als 10% der Spendensumme von rund 55 Millionen Euro, die Brot für die Welt jährlich einnimmt, kommen aus Niedersachsen. Die 1320 Gemeinden der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers trugen dazu in 2010 mit € 4,6 Millionen bei. Brot für die Welt bewilligte in 2010 knapp 1000 Projekte neu. Aus einem der unterstützten Projekte kommt Frau Buitron Anyosa.


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