Osnabrücker Pastorin bekommt Predigtpreis für Osterpredigt

Nachricht 05. September 2011

Osnabrück/Bonn/Göttingen (epd). Die Osnabrücker Pastorin Amélie Gräfin zu Dohna hat den Predigt-Sonderpreis 2011 des Verlags für die Deutsche Wirtschaft bekommen. Sie erhalte die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Predigt zum Osterfest". Prämiert werde eine Ansprache über Verse aus dem Markusevangelium, die sie im April in der Stephanuskirche in Göttingen-Geismar gehalten habe, teilte der Verlag am Montag in Bonn mit.

Zu Dohna ist seit kurzem Pastorin im Arbeitsbereich "Kirche im Tourismus" der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in Osnabrück. Die Auszeichnung wird ihr den Angaben zufolge am Buß- und Bettag (16. November) in der Bonner Schlosskirche überreicht. Ein weiterer Sonderpreis für eine Osterpredigt gehe an Kristin Jahn, Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde im thüringischen Meiningen. Den Hauptpreis erhalte Professor Rüdiger Lux, evangelischer Theologe an der Universität Leipzig.

Der nicht dotierte Preis besteht aus einer Bronzeskulptur. Mit dem im Jahr 2000 erstmals vergebenen Predigtpreis will der Verlag nach eigenen Angaben die Redekunst in den Kirchen fördern. Die 13-köpfige ökumenisch besetzte Jury umfasse Theologinnen und Theologen sowie Publizisten. Zu den bisherigen Preisträgern gehören der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, der Rhetorik-Professor Walter Jens, sowie die ehemaligen hannoverschen Landesbischöfe Margot Käßmann und Horst Hirschler.

Internet: www.predigtpreis.de

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