Niedersächsisches Missionswerk unterstützt Opfer der Hungerkatastrophe in Afrika

Nachricht 28. Juli 2011

Hermannsburg/Kr. Celle (epd). Das Evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachsen will die Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika mit 75.000 Euro unterstützen. Das Werk beteilige sich damit an Hilfsmaßnahmen des Lutherischen Weltbundes in der südäthiopischen Grenzregion um Dolo Odo. "Ziel ist es, für die aus Somalia geflohenen Menschen die Wasserversorgung und ausreichend sanitäre Anlagen zur Verfügung zu stellen", sagte Missionsdirektorin Martina Helmer-Pham Xuan am Mittwoch.

Mit der Aktion unterstützten der Lutherische Weltbund, das Missionswerk und die äthiopische Mekane-Yesus-Kirche die Katastrophenhilfe des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen in Dolo Odo, hieß es. "Auch wenn wir kein klassisches Katastrophen-Hilfswerk sind, so fühlen wir uns dennoch verpflichtet, den notleidenden Menschen nicht nur im Gebet, sondern auch finanziell beizustehen", sagte Helmer-Pham Xuan. Die Mekane-Yesus-Kirche in Äthiopien ist Partnerkirche des niedersächsischen Missionswerks mit Sitz in Hermannsburg bei Celle.

Nach Berichten der Vereinten Nationen treffen täglich 2.000 Menschen aus Somalia allein im Flüchtlingslager Dolo Odo ein. Sie fliehen vor den Folgen der seit Monaten anhaltenden Dürre, die durch den Bürgerkrieg in ihrem Land noch verschärft werden. Das Lager wird vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen betreut. Das Flüchtlingshilfswerk will den Angaben zufolge für insgesamt 489.000 Euro 10.000 Menschen in dem Lager für drei Monate durch Lastwagenlieferungen mit Trinkwasser versorgen und eine permanente Trinkwasserversorgung sowie Latrinen aufbauen.

Hinweis: Spendenkonto 91 91 91 bei der Sparkasse Celle (BLZ 257 500 01), Stichwort "Hunger Äthiopien", Spenden online: www.spenden-fuer-mission.de

Internet: www.elm-mission.net

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27.7.2011