10.000 Euro Zustiftung für Wirtschaftsethik-Fonds der Hanns-Lilje-Stiftung

Nachricht 07. Juli 2011

Hannover/Kassel (epd). Die in Kassel ansässige Evangelische Kreditgenossenschaft (EKK) hat 10.000 Euro für den "Wirtschaftsethik"-Fonds der Hanns-Lilje-Stiftung in Hannover gestiftet. Das Fondsvolumen habe damit die Marke 100.000 Euro überstiegen, teilte die Stiftung am Donnerstag in Hannover mit. Der Fonds fördert Projekte zum Gespräch von Kirche, Theologie und Wirtschaft.

"Als Kirchenbank steht die EKK in besonderer Verantwortung, innovative und ethisch vertretbare Projekte zu fördern und mitzutragen", sagte ihr Vorstandssprecher Thomas Katzenmayer. Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise hätten zu einem Umdenken in der Gesellschaft und zu einem Wertewandel geführt. Der "ehrbare Kaufmann" kehre wieder zurück in die Unternehmen. Damit erlebten auch traditionelle Werte wie Vertrauen und Moral wieder eine Renaissance.

Die kirchliche Hanns-Lilje-Stiftung hatte den Fonds im Frühjahr 2011 aufgelegt. Beteiligt sind unter anderem mehrere große Unternehmen wie Merck Finck & Co, die Norddeutsche Landesbank, die Versicherungsgruppe Hannover und die Volkswagen AG.

Die im Jahre 1989 gegründete Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und
Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik. Ihre langjährige Erfahrung,
Unabhängigkeit und Professionalität schaffen beste Voraussetzungen, um neue
Ideen zu verwirklichen.

Weitere Informationen: www.lilje-stiftung.de

Pressekontakt:
Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung,
Tel: 0511 1241 165, E-Mail: dahling-sander@lilje-stiftung.de

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7.7.2011