Eckhart von Vietinghoff mit Uhlhorn-Plakette geehrt

Nachricht 28. Juni 2011

Hannover (epd). Der frühere Präsident des evangelischen Landeskirchenamtes in Hannover, Eckhart von Vietinghoff, ist für herausragende Dienste in der Diakonie mit der "Uhlhorn-Plakette" geehrt worden. Er erhielt damit die höchste Auszeichnung der hannoverschen Landeskirche und ihrer Diakonie auf diesem Gebiet, teilte das Diakonische Werk am Dienstag mit. "In der Kirche kannten wir Ihren Mut zu weit vorausgreifenden Visionen und dem Wagnis", sagte Diakonie-Direktor Christoph Künkel in seiner Laudatio.

Vietinghoff ist seit 2006 Aufsichtsratsvorsitzender der Diakonische Dienste Hannover gGmbH, einer der größten diakonischen Einrichtungen in Deutschland mit drei Krankenhäusern sowie Behinderten-, Alten- und Reha-Zentren. Auch die Idee zur Gründung des Krankenhausverbandes proDIAKO gehe auf ihn zurück, hieß es. In der Unternehmensgruppe haben sich zehn evangelische Krankenhäuser, sieben stationäre und drei ambulante Pflegeeinrichtungen sowie zwei Reha-Zentren zusammengeschlossen.

Der promovierte Jurist und theologische Ehrendoktor von Vietinghoff leitete von 1984 bis zu seinem Ruhestand 2008 das Landeskirchenamt der mit knapp drei Millionen Mitgliedern größten Landeskirche in Deutschland. Er gehörte zudem zwölf Jahre lang dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an.

Die Uhlhorn-Plakette wurde vom früheren Landesbischof Hanns Lilje (1899-1977) gestiftet und darf nur verliehen werden, wenn sowohl der Landesbischof als auch Präsident und Direktor des Diakonischen Werkes zustimmen. Sie erinnert an den früheren Oberkonsistorialrat und Loccumer Abt Gerhard Uhlhorn (1826-1901), eine der prägenden Personen der Landeskirche.

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