Diakonisches Werk der EKD und Evangelischer Entwicklungsdienst verabschiedeten neue gemeinsame Satzung

Nachricht 16. Juni 2011

(Bonn) Die Diakonische Konferenz des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Mitgliederversammlung des Evangelischen Etwicklungsdienstes haben heute in Bonn eine neue gemeinsame Satzung verabschiedet. Beide Werke fusionieren im nächsten Jahr zum "Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung".

"Damit steht der Zusammenführung der zwei kirchlichen Werke an einem gemeinsamen Standort in Berlin nichts mehr im Weg", erklärte Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier. "Wir versprechen uns durch die Bündelung der Kräfte und Instrumente unserer nationalen Sozialarbeit und internationalen Entwicklungsarbeit viele Synergien. Dies kommt den Menschen im In- und Ausland zugute, die unter Armut und Ungerechtigkeit leiden."

"Mit der Fusion ist es gelungen, die evangelische Entwicklungsarbeit zusammen zu fassen ohne das Diakonische Werk der EKD mit seiner inländischen Sozialarbeit von der entwicklungspolitischen Marke "Brot für die Welt" zu trennen. Das neue Werk wird alle Instrumente der Entwicklungsarbeit und Nothilfe, von langfristiger Projektförderung über die personelle Förderung bis hin zur Katastrophenhilfe bündeln", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Vizepräsidentin und Direktorin von "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe.

Die verabschiedete Satzung wird dem Verschmelzungsvertrag zur Fusion von evangelischem Entwicklungsdienst und Diakonischen Werk zugrunde liegen.

Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland mit "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe fusionieren im Jahr 2012 zum "Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung". Die neue Dachorganisation besteht aus den zwei Werken, "Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst" und der "Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband". Beide Werke nehmen unter dem Dach des "Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung" ihre Arbeit im Oktober 2012 in Berlin auf. Die Standorte Bonn und Stuttgart werden zu diesem Zweck aufgegeben.

16.6.2011
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin

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