Früherer Diakonie-Präsident Weber geht in den Ruhestand

Nachricht 26. Januar 2011

Hannover (epd). Der frühere Präsident des Diakonischen Werks der hannoverschen Landeskirche, Walter Weber, wird an diesem Freitag als Vorsteher des Stephansstifts in Hannover in den Ruhestand verabschiedet. Der 64-Jährige leitete das Stephansstift seit fast 25 Jahren, teilte die Einrichtung mit. Von 2004 bis 2009 stand er zugleich an der Spitze der landeskirchlichen Diakonie.

Als neuer Vorsteher des Stephansstifts wird im Februar Pastor Hans-Peter Hoppe (59) eingeführt, der zugleich theologischer Vorstand der Diakonischen Heime Kästorf bei Gifhorn ist. Die beiden Einrichtungen haben zum Jahresbeginn eine Dachstiftung mit zwei Unternehmensgruppen gebildet. Webers Nachfolger als Präsident der Diakonie in der evangelischen Landeskirche ist Christian Sundermann von der Einrichtung "Bethel im Norden".

Weber war Pastor in Haren an der Ems und in Hildesheim, bevor er ins Stephansstift wechselte. Er gehörte auch zum Bundesvorstand des Evangelischen Erziehungsverbandes. Unter seiner Leitung habe das Stift seine Arbeit stetig ausgeweitet, hieß es. So kamen ein Alten- und Pflegeheim, das Diakonie-Kolleg, sechs Kindertagesstätten sowie das Cornelius-Werk in Sachsen-Anhalt mit Einrichtungen der Jugend- und Altenhilfe hin.

Das 1869 als Diakonenschule gegründete Stephansstift gehört zu den traditionsreichsten diakonischen Einrichtungen in Hannover. Es unterhält fünf Altenheime mit rund 350 Bewohnern, Einrichtungen der Jugendhilfe und Kindertagesstätten mit rund 1.000 Kindern und Jugendlichen sowie ein Zentrum für Erwachsenenbildung mit jährlich rund 10.000 Teilnehmern. In seinem Diakoniekolleg lassen sich rund 700 junge Menschen für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen ausbilden.

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