Gottesdienst zum Welt-Alzheimertag

Nachricht 14. September 2010

Die Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. lädt gemeinsam mit der Henriettenstiftung Altenhilfe gGmbH anlässlich des Welt-Alzheimertages (21.9.) zu einem Ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 19.09.2009, 11.00 Uhr, in die Neustädter Hof- und Stadtkirche Hannover ein. Unter dem Motto „Gemeinschaft leben“ (5. Mose 8,2) richtet er sich besonders an Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen, Pflegenden, Bekannten und Freunde. Die Schirmherrin der Alzheimer Gesellschaft Hannover, Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann und Propst Martin Tenge gestalten den Gottesdienst mit Mitgliedern der Alzheimer Gesellschaft und der Altenhilfe der Henriettenstiftung. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Chor der Henriettenstiftung und dem Kreis Henri-Instrumental unter der Leitung von Kantorin Schwester Anke-Christina Müller sowie Kirchenmusikdirektor Lothar Mohn an der Orgel. Die Predigt hält Frau Dr. Spieckermann. Am Ende des Gottesdienstes laden beide Geistliche zu einer persönlichen Segnung ein.

„Gerade Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen, Freunde und Pflegenden brauchen Ermutigung, das Gefühl, nicht allein zu sein, Freude und Zuwendung. Dem dient dieser Gottesdienst. Ein Raum zum Atemholen und Kraftschöpfen. Dazu sind alle eingeladen“, sagt Landesuperintendentin Spieckermann.

Zur Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. haben sich Menschen zusammengeschlossen, die als Familienangehörige Demenz- oder Alzheimererkrankte betreuen oder beruflich in diesem Bereich tätig sind. Die Gesellschaft will vor allem durch Information und Beratung die Betreuenden in ihrer Arbeit unterstützen und so zu einem würdevollen Leben der Erkrankten beitragen.

Die Alzheimer-Krankheit ist eine hirnorganische Krankheit. Hauptkennzeichen ist der langsame Untergang der Nervenzellen und Nervenzellkontakte. Die Krankheit ist mit steigendem Lebensalter stärker verbreitet, kann aber auch schon vor dem 50. Lebensjahr auftreten. Gedächtnis- und Orientierungsstörungen sowie Störungen des Denk- und Urteilsvermögens erschweren den Alltag von Erkrankten und deren Angehörigen. Erkrankte und Betreuende sind daher auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Durch die unterschiedlichen Lebensläufe, die soziale Situation, die persönlichen Kompetenzen und letztlich durch die ökonomische Situation müssen für jeden Fall spezifische und individuelle Lösungen gefunden werden.
Der Sprengel Hannover umfasst die Region Hannover und Teile der Landkreise Nienburg und Schaumburg. In ihm leben rund 620.000 Mitglieder der Evangelisch-lutherischen Landeskirche. Als Regionalbischöfin steht ihm Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann vor.

Hannover, 14.9.2010
Stefan Heinze, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Hannover