Landesposaunenwart komponierte WM-Fanfare für Vuvuzela und Posaunen

Nachricht 14. Juni 2010

Stade/Elbe-Weser-Raum. Was als verrückte Idee begann, begeistert mittlerweile Bläserinnen und Bläser in allen Teilen Deutschlands. Reinhard Gramm, Landesposaunenwart im Sprengel Stade, hat eine WM-Fanfare für Vuvuzela und Posaunen geschrieben und erhält mittlerweile Post aus allen Ecken der Bundesrepublik.

Nach einer Anfrage komponierte der 49-jährige Kirchenmusiker spontan die deutsche Nationalhymne mit Vuvuzela-Sound. Und ist seitdem selber überrascht auf welch große Resonanz seine Fanfare stößt. Sogar im Radio hat er schon Interviews gegeben. Sein Stück, dem er mit einem Augenzwinkern „Deutsches Fußballer-Tempo“ vorgibt, wird überall nachgefragt.

Gramm, der zwischen Elbe und Weser für die Aus- und Fortbildung zahlreicher Posaunenchöre zuständig ist, sieht gewisse Gemeinsamkeiten zwischen dröhnender Fußballtröte und schmuckem Blechblasinstrument. „Wer Trompete oder Posaune spielt, der kann auch jeder Vuvuzela Klänge entlocken“. Aber auch umgekehrt gilt: „Vielleicht bekommt mancher Lust, der jetzt in die Vuvuzela bläst, auch demnächst zur Posaune zu greifen“, so der experimentierfreudige Musiker. Denn das wäre ganz im Sinne von Reinhard Gramm: „Die WM-Fanfare ist auch eine prima Werbung für unsere Posaunenchorarbeit.“

Die Noten der Fußballfanfare können heruntergeladen werden unter: www.sprengel-stade.de

Stade, 14.6.2010
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Stade
Sonja Domröse