Rolf Bade neuer Sprecher der hannoverschen Synodalgruppe "Offene Kirche"

Nachricht 03. Juni 2010

Hannover (epd). Ministerialrat Rolf Bade (63) aus Hannover ist neuer Sprecher der "Gruppe Offene Kirche" (GOK) in der hannoverschen Landessynode. Die als progressiv geltende Synodalgruppe wählte Bade am Mittwochabend zum Nachfolger von Jörn Surborg (44). Surborg, Journalist aus Wolfsburg wurde im Februar Vorsitzender des Landessynodalausschusses.



Bade wurde im Februar 2002 in das evangelische Kirchenparlament berufen. Als Vorsitzender des damaligen Perspektiv-Ausschusses war er an der Erarbeitung des größten Sparpakets in der Geschichte der Landeskirche über mehr als 81 Millionen Euro beteiligt. Zurzeit ist er Vorsitzender des Bildungsausschusses und Mitglied des Finanz- sowie des Geschäftsausschusses. Er gehört außerdem der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an.



Bade studierte evangelische Religion für das Lehramt, Geschichte und Politik und war unter anderem Oberstudiendirektor in Göttingen. Seit 1990 ist er Ministerialrat im niedersächsischen Kultusministerium. Von den 75 Kirchenparlamentariern in Hannover sind 43 Mitglieder der "Gruppe Offene Kirche". Die GOK setzt sich nach eigenen Angaben seit ihrer Gründung im Jahr 1969 für eine Landeskirche mit weitem und offenem Horizont ein. Die zweite Gruppierung in der Synode ist die eher konservative "Lebendige Volkskirche".



Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
3.6.2010