Diakonische Krankenhäuser wegen Streik stärker frequentiert

Nachricht 19. Mai 2010

Hannover (epd). Die evangelischen Krankenhäuser in Hannover verzeichnen durch den Streik an kommunalen Kliniken einen verstärkten Zulauf. Die Notfallaufnahmen in den Krankenhäusern Friederikenstift und Henriettenstiftung seien zu Beginn der Woche teilweise extrem stark frequentiert gewesen, teilten die Diakonischen Dienste Hannover am Dienstag mit. Im Friederikenstift seien die dafür vorgesehenen Betten über mehrere Stunden komplett belegt gewesen.



Viele Patienten hätten nach eigener Aussage wegen des Streiks gezielt ein konfessionelles Krankenhaus gewählt. Auch in der Henriettenstiftung hätten sich in der Notfallaufnahme überdurchschnittlich viele Patienten gemeldet.



In der Unternehmensgruppe Diakonische Dienste Hannover sind die evangelischen Krankenhäuser Henriettenstiftung, Friederikenstift und Annastift zusammengeschlossen. Sie beschäftigt nach eigenen Angaben rund 4.300 Mitarbeitende und gehört damit zu den zehn größten diakonischen Einrichtungen in Deutschland.



epd lnb mig mil / 18. Mai 2010

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