„Das Herz von Jenin“ gewinnt den Deutschen Filmpreis 2010 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm"

Nachricht 27. April 2010

Die Produzenten Ernst Ludwig Ganzert und Ulli Pfau freuen sich mit den Regisseuren Marcus Vetter und Leon Geller und dem ganzen Team der EIKON über den wichtigsten Preis, der in der deutschen Filmlandschaft zu vergeben ist. "Wir haben die Mitglieder der Filmakademie mit unserem Film gleichermaßen überzeugt und berührt; die Reaktionen bei der Preisverleihung und in den Wochen davor waren überwältigend. Das ist eine große Ehre und wichtige Bestätigung unserer Arbeit!"



Als "großartigen Erfolg" sieht auch der Nahost-Beauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Johannes Friedrich (München), die Auszeichnung einer Produktion der EIKON Südwest mit dem Deutschen Filmpreis.



"Ich freue mich für die EIKON über diesen Preis, mit dem auch das Engagement der evangelischen Kirche im Film- und Fernsehbereich gewürdigt wird. Wir haben mit der EIKON eine hervorragende Entwicklungs- und Produktionsgesellschaft, deren Projekte auch in der Vergangenheit bereits vielfach prämiert wurden, etwa mit dem Grimme-Preis. Die EIKON steht für qualitativ hochwertige Produktionen, die ethische Themen professionell ins Bild setzen", so der Landesbischof, der auch dem Rat der EKD angehört.



Der Regisseur Marcus Vetter baut derzeit, gemeinsam mit dem Protagonisten des Filmes, Ismael Khatib, das einzige Kino in Jenin - CINEMA JENIN - wieder auf und zu einem kulturellen Zentrum aus. Die Eröffnung ist für August 2010 geplant. Insoweit hat der EIKON Film - neben der weltweiten Aufmerksamkeit - auch noch etwas für die Region angestoßen, das lange nachwirken und den Friedensprozess unterstützen wird.



www.cinemajenin.org


www.eikon-film.de