Hannover-Marathon: 46 Läufer starten für die Kinderhilfe

Nachricht 21. April 2010

Hannover. Die proDIAKO gGmbH aus Hannover nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal am TUI-Marathon am 2. Mai in Hannover teil. 46 Läufer werden beim Marathon, Halbmarathon und in Staffeln für einen guten Zweck starten. Die Ecclesia Versicherungsdienst GmbH sponsert das Engagement der Läufer großzügig und unterstützt damit die proDIAKO Kinderhilfe, die sich für eine kostenfreie medizinische Versorgung von Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten einsetzt.



„Da wir in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt an einem Lauftreff teilnehmen, sind wir positiv überrascht, dass sich doch eine beachtliche Zahl unserer Mitarbeiter in Bewegung setzt. Es nehmen nicht nur Läufer aus Hannover teil, sondern auch von unseren Krankenhäusern im Norden und Süden Niedersachsens“, erklärt Dr. Rudolf Hartwig, Geschäftsführer der proDIAKO, der selbst ein begeisterter und erfahrener Läufer ist.



Die Gruppe der proDIAKO ist bunt gemischt: Von Praktikantin bis Geschäftsführer, von Einsteiger bis Profi sind alle vertreten. Marko Ellerhoff, Projektmanager der proDIAKO, hatte schon länger überlegt, mit dem Joggen zu beginnen. Bei einem so großen Event teilzunehmen ist für ihn eine große Motivation, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Bei den proDIAKO Lauftreffs und auch privat trainiert er nun für seine 10km-Staffellstrecke, die er bewältigen will. „Durchhalten, Ankommen und vielleicht noch eine gute Figur machen, dass ist es was für mich zählt“, erklärt Ellerhoff.



Dr. Jürgen Siebert, Oberarzt der Neurologischen Abteilung am Bathildiskrankenhaus in Bad Pyrmont, hingegen läuft seit seiner Jugendzeit und hat bereits mehrfach an Marathonläufen teilgenommen. „Wenn man immer läuft, kommt man irgendwann zum Marathon“, berichtet der 44-Jährige. Er trainiert täglich und legt so pro Woche eine Strecke von 120 km zurück. Zur Vorbereitung rät er, regelmäßig zu laufen, nicht zu ehrgeizig zu sein, sich langsam zu steigern und vor dem Lauf eine siebentägige Pause einzulegen.



Die proDIAKO Kinderhilfe ermöglicht Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten eine kostenlose medizinische Versorgung in Deutschland. Dazu haben Krankenhäuser der proDIAKO Gruppe sogenannte „Freibetten“ eingerichtet. Ärzte und Pflegekräfte helfen den Kindern schnell und unbürokratisch. Trotz des hohen ehrenamtlichen Engagements sind die Häuser auf Spenden angewiesen.



www.prodiako.de



20. April 2010