Klaus Grünwaldt wird theologischer Referent im Landeskirchenamt Hannover

Nachricht 09. April 2010

Superintendent Prof. Dr. Klaus Grünwaldt (50) wird zum 1. August 2010 als theologischer Referent ins Landeskirchenamt wechseln. Er übernimmt als Oberlandeskirchenrat (OLKR) in der Abteilung "Theologie und Gemeinde, Kirchliche Handlungsfelder, Mission und Ökumene" das Referat für "Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik". Zu seinen Aufgaben gehören die Bearbeitung theologischer Grundsatzfragen, Fragen zum gottesdienstlichen Leben in den Kirchengemeinden, der Bereich Kirchenmusik und Kultur. Er ist außerdem zuständig für Lektoren und Prädikanten. Grünwaldt wird damit der Nachfolger von Dr. Hans Christian Brandy, der seit 1. April Landessuperintendent im Sprengel Stade ist.

Grünwaldt ist seit Februar 2008 Superintendent des Kirchenkreises Alfeld. Nach seinem Theologiestudium war er 1985-1987 Vikar in Ebergötzen (Kreis Göttingen) und von 1987-1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Mainz und Bonn. 1996-2000 war er Pastor in Selsingen (Kreis Rotenburg/Wümme), bevor er als Oberkirchenrat Referent für theologische Grundsatzfragen im Kirchenamt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) wurde. Seit 1. Februar 2008 ist er Superintendent des Kirchenkreises Alfeld. Grünwaldt promovierte 1993 zum Doktor der Theologie und habilitierte sich 1998 im Fach Altes Testament. 2005 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Er ist Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher und Aufsätze, insbesondere in den Bereichen Altes Testament, Praktische Theologie und Pädagogik.

Grünwaldt sagt: "Reizvoll an dem Schwerpunkt „Theologische Grundsatzfragen“ ist die Aufgabe, an der Begegnungslinie zwischen Theorie und kirchlicher Praxis arbeiten zu können. In den Arbeitsfeldern Gottesdienst und Kirchenmusik liegt mir am Herzen, gemeinsam mit dem Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster die Vielfalt der Formen weiterzuentwickeln und neue, missionarische Projekte zu fördern. Was die Ökumene betrifft, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man über viele Begegnungen und gemeinsame Aktionen und Feiern eine gute Basis für weiterführende Gespräche über Lehrfragen schafft. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landeskirchenamt, dem Michaeliskloster und dem Haus kirchlicher Dienste sowie auf anregende Begegnungen in der ganzen Landeskirche."


Pressestelle der Landeskirche
Dr. Johannes Neukirch
Pressesprecher