"Ihlow-Gebet" an bedeutendem Mittelalterort zwischen Bremen und Groningen startet wieder

Nachricht 05. April 2010

Das "Ihlow-Gebet" kehrt zurück. Am 9. April soll die Wochenschluss-Andacht erstmals in diesem Jahr an dem bedeutendem Mittelalterort wieder gehalten werden. Das Ihlow-Gebet findet künftig freitags um 18 Uhr nach dem Abendläuten im Raum der Spurensuche statt. Dieser befindet sich unterhalb der rund 45 Meter hohen Klosterkirchen-Imagination, mit der das einst größte Gotteshaus zwischen Bremen und Groningen nachgebildet wird.



Die neu entwickelte Andachtsform vereinigt in sich sowohl traditionelle klösterliche als auch moderne spirituelle Elemente. In die Wochenschluss-Andachten werden Gebetsanliegen von Besuchern der Klosterstätte aufgenommen.



In einem Wald acht Kilometer südlich der Kreisstadt Aurich ist in den vergangenen Jahren eine Stahl-Holz Nachbildung der früheren Ihlower Klosterkirche im originalen Maßstab entstanden. Das ursprünglich 68 Meter lange und im Querhaus 35 Meter breite Gotteshaus im Stile der Romano-Gotik war Herzstück der Zisterzienserabtei Schola Dei. Im Mittelalter gehörte die "Schule Gottes" zu den bedeutendsten Ordensniederlassungen an der niederländisch-deutschen Küste.



Am 16. April sind alle Teilnehmer der Wochenschluss-Andacht zur Vesper mit dem Zisterzienser-Pater Ulrich in die Kirche Ihlowerfehn eingeladen (18 Uhr). An diesem Tag lädt der Verein "Freunde der Klosterstätte Ihlow (e.V.)" - Träger der Klosterstätte - zu einem Abend der Spiritualität in die Räume der Kirchengemeinde Ihlow ein.



www.kloster-ihlow.de


1./6. April 2010